Wie der Verbraucher getäuscht wird . . . Aufgetischt und abserviert - Die Tricks der Lebensmittelindustrie
Jedes Jahr werden Hunderte neuer Lebensmittel "erfunden", darunter sind
Kreationen wie "Formschinken" oder "Analogkäse". Oftmals ist solch ein
Lebensmittelschwindel ganz legal.
Da gibt es den Physalis-Tee, der ganz ohne Physalis auskommt, dafür mit
Aromastoffen versehen ist. Oder die Fertigsauce, die mit "verbesserter Rezeptur"
wirbt, obwohl die Zutaten minderwertiger geworden sind. Es gibt ganze
Produktpaletten, die vom Vorgaukeln falscher Tatsachen leben, wie
beispielsweise das Etikett "Light": Die Werbung spiegelt vor, man
könnte schlank werden dank solcher Produkte. Doch weniger Fett
bedeutet mehr Zucker - und umgekehrt. Professor Michael Hermanussen
geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt: "
Das Problem ist die Regulation des Appetits. Wir selbst müssen uns sagen,
wir sind satt, wir sind nicht satt. Dieses Gefühl hat uns die Industrie abtrainiert.
" Ein Inhaltsstoff ist dafür mitverantwortlich: der Geschmacksverstärker Glutamat.
Er gilt als "Dickmacher". Oft wird er durch glutamathaltigen Hefeextrakt ersetzt -
denn der muss nicht als Geschmacksverstärker deklariert werden.
Der Film beschäftigt sich mit Ernährungsfragen und spürt auf, wo in Deutschland
mehr getan werden müsste, um den Interessen von Verbrauchern entgegenzukommen.