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Häufige WarzentypenVulgäre Warzen: Sie werden auch gewöhnliche Warzen oder Stachelwarzen genannt. Es sind verhornte Knötchen, die sich vermehren können. Oft bildet sich nur eine Warze, später entstehen dann kleine Tochterwarzen rundherum. Sie sitzen vor allem an Händen, aber auch Füßen. Dornwarzen: Sie bohren sich wie ein Dorn in die Haut, wachsen an den Füßen nach innen und können beim Gehen heftige Schmerzen auslösen. Sehr tiefe Dornwarzen sind schwer zu behandeln. Juvenile Warzen: Das sind weiche, flache, runde Knötchen. Sie treten hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen auf, meistens im Gesicht. Feuchtwarzen: Sie werden auch Feigwarzen genannt und treten hauptsächlich an den Geschlechtsorganen auf. Die besten Tipps zum Schutz vor Warzen:
Welche Behandlung hilft? Warzen können von allein abheilen, wenn das Immunsystem sie bekämpfen kann. Doch das kann bis zu zwei Jahre dauern. Effektiv ist auch eine Vereisung. Mittlerweile geht das auch per Selbstbehandlung mit einem Vereisungs-Set aus der Apotheke. Das Flüssig-Gas-Gemisch hat eine Temperatur von -57 Grad, im Idealfall fällt die vereiste Haut mit der Warze nach etwa 10 bis 14 Tagen ab. Natürliche Hilfe: SchöllkrautWer es natürlicher will: In Gärten und an Straßenrändern wächst Schöllkraut. Der Saft wird einfach aufgetupft, er hat eine antivirale und heilsame Wirkung. Schöllkraut gibt es auch als Salbe in der Apotheke. Ein weiteres Naturheilmittel ist Thuja, ein Extrakt vom Lebensbaum. Thuja gibt es als Tropfen oder Tabletten. Glauben hilftIm Internet finden sich auch zahlreiche Tipps. Angeblich sollen Teebaumöl, Kreide, Nagellackentferner, Zitronensaft, Urin oder Speichel helfen. Auch ist von Warzenbesprechung und Schneckenschleim die Rede. Da hilft wohl mehr der Glaube. Prof. Heidelore Hofmann von der Klinik für Dermatologie der TU München ist sich sicher, dass Suggestion bei der Warzenbehandlung helfen kann. Andere Methoden, um die Warze zu behandeln, ist die Vereisung, allerdings vom Arzt durchgeführt. Hierbei ist der flüssige Stickstoff noch kälter als das Mittel aus der Apotheke. Eine andere Variante ist der Laser: Hierbei wird die Warze regelrecht herausgebrannt. Unter Umständen können dabei aber Narben zurückbleiben. FazitEs ist schwierig zu sagen, wem was am besten hilft. Bei dem einen hilft die Operation oder das Medikament und bei dem anderen ein Stück Kreide. Wichtig ist: Ausprobieren und positiv Denken. In jedem Fall sollten Sie sich vom Arzt oder Apotheker gut beraten lassen. In wenigen Fällen kommt es nämlich vor, dass Warzen zwar so aussehen wie Warzen, aber kleine Tumore sind.
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