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TV-Tipp: Aloe Vera - Wunderpflanze aus der Wüste
Sie ist spitz und stachlig und sie liebt es heiß und trocken, aber die Aloe-Vera-Pflanze ist kein Kaktus. Sie gehört zu den Liliengewächsen, daher wird sie auch "Wüstenlilie" genannt. Ihre Beliebtheit verdankt sie einer gallertartigen, leicht bitter schmeckenden Substanz unter der harten Blattoberfläche. Der Aloe-Vera-Extrakt wird Kosmetika, Lifestyle-Produkten, Fitnessdrinks, Joghurts, Eiscremes, Waschmitteln und sogar Unterwäsche beigemischt. Die Dokumentation erzählt eine Erfolgsgeschichte aus der Natur.
Seit 6.000 Jahren wird die Aloe Vera als Nutzpflanze kultiviert. Ihre Heilkräfte sind sagenumwoben: Nofretete und Kleopatra benutzten sie für ihre Körperpflege. Alexander der Große ließ die Wunden seiner Krieger mit Aloe behandeln, um Blutungen schneller zu stillen. Und Christoph Kolumbus hatte die Pflanze immer an Bord, als "Arzt im Blumentopf", wie er sie bezeichnete. Auch neueren Untersuchungen hält die Aloe stand: Insgesamt 400 Wirkstoffe haben Wissenschaftler gezählt. Unter anderem haben sie nachgewiesen, dass die Pflanze Folgen eines Sonnenbrandes lindert und Wunden heilt.
Die Dokumentation zeigt Anbau und Verarbeitung der Aloe-Vera-Pflanze und erzählt dabei Geschichten von Menschen, die mit dem Gewächs zu tun haben: von Schulkindern in Ecuador und ihrem Schweizer Pater, von einer krebskranken Mutter in Mexiko, einem koreanischen Manager in Texas und einem mexikanischen Erntearbeiter, der von einem eigenen Laden träumt.
Sendetermin:
Montag, den 16. Mai 2011 um 16:50 Uhr / Arte
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TV-Tipp: Bluthochdruck - Herzkatheter - Narkose: Sicher schlafen und wieder aufwachen
Die Themen:
- Bluthochdruck: falsch gemessen - falsch behandelt
- Narkose: Sicher schlafen und wieder aufwachen
- Herzkatheter: Zu viele Eingriffe in Deutschland
Herzkatheter: Zu viele Eingriffe in Deutschland
In keinem Land der Welt werden so viele Herzkatheter Eingriffe durchgeführt wie in Deutschland. Bei einem akuten Herzinfarkt ist die Aufdehnung unumstritten, doch Experten beklagen, dass bei Patienten mit unklaren Symptomen oder mit chronisch verengten Herzkranzgefäßen diese nicht ganz risikolosen und belastenden Eingriffe zu häufig und in vielen Fällen unnötig durchgeführt werden.
Thema der Woche - Bluthochdruck: falsch gemessen – falsch behandelt
Blutdruckmessen scheint so einfach. Doch oftmals liefert die Untersuchung falsche Ergebnisse. Manche Patienten sind beim Arzt so aufgeregt, dass ihr Blutdruck in der Höhe schnellt. Bei anderen wirkt der weiße Kittel so beruhigend, dass ein krankhafter Bluthochdruck übersehen wird. Ähnliches gilt für die Langzeitmessung über 24 Stunden. Sie ist nur aussagekräftig, wenn der Patient währenddessen seinen alltäglichen Belastungen ausgesetzt ist, auch in einem stressigen Beruf. Außerdem wenig bekannt: Werden am rechten und linken Arm unterschiedliche Blutdruckwerte gemessen, ist das ein wichtiges Warnsignal. Obwohl Experten die beidseitige Messung in den ärztlichen Leitlinien empfehlen, wird in der Praxis die Manschette meist doch nur an einem Arm angelegt. Wir ein Bluthochdruck im Berufsalltag oder ein Blutdruckunterschied rechts und links übersehen, schätzt der Arzt das Risiko des Patienten für Schlaganfall, Nierenprobleme und Herzerkrankungen womöglich völlig falsch ein. Mit weitreichenden Folgen: Denn unbehandelt schädigt ein hoher Blutdruck Nieren und Augen, führt zu Schlaganfall und Herzleiden – ein leiser Killer. Visite über die richtige Messung des Blutdrucks.
Spezial - Narkose: Sicher schlafen und wieder aufwachen
Viele Menschen haben vor einer Operation Angst vor der Vollnarkose. Manche sorgen sich, nie mehr aufzuwachen, andere fürchten, zu früh wieder wach zu werden. Aufwachen während der Operation: Ein Albtraum. Obwohl Narkosen heute als sehr sicher gelten, kommt es in seltenen Fällen vor, dass Patienten ihre eigene Operation bei vollem Bewusstsein erleben. Dramatisch: Sie erwachen meist, ohne sich bemerkbar machen zu können, da Medikamente die Muskeln während der Narkose vollständig erschlaffen lassen. Das Problem bei der Dosierung der Narkosemittel: Bei manchen Risikopatienten darf der Cocktail aus Schlaf- und Schmerzmitteln nicht zu stark sein, um den Kreislauf während der Operation nicht zu sehr zu belasten. Und: Wie tief die Bewusstlosigkeit des Patienten ist, lässt sich ohnehin nur schwer beurteilen.
Sendetermin:
Dienstag, 22. März um 20:15 Uhr / NDR
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TV-Tipp: Reizdarmsyndrom - Unfälle beim Frühjahrsputz - Fieber - Augenringe - Wilde Salate - Radioaktive Strahlung
Reizdarmsyndrom - Sind Salmonellen-Infekte schuld?
Eine peinliche Erkrankung: Ständig muss man auf die Toilette, hat Durchfall oder Blähungen. Ein Reizdarmsyndrom kann viele Gründe haben. Studien weisen darauf hin, dass auch ausgeheilte Infektionen, wie Salmonellen-Vergiftungen, zu einer Erkrankung führen können.
Gefahren im Haushalt - Unfälle beim Frühjahrsputz
Der Frühling ist da! Mit den ersten kräftigen Sonnenstrahlen, die durch die Fenster fallen, sieht man den Schmutz, der sich im Winter angesammelt hat. Zeit für einen Hausputz! Aber Vorsicht: In den eigenen vier Wänden passieren mehr Unfälle als auf der Straße!
Fieber - Unterschätzer Helfer beim Gesundwerden
Bei Fieber gilt die Devise: schnell senken. Dabei hilft es dem Körper, sich gegen Krankheiten zu wehren. Studien zeigten, dass Krankheiten besser verliefen, wenn das Fieber nicht gesenkt wurde. Nutzt Fieber also mehr, als dass es schadet? Die Wissenschaft forscht dazu. Aber was tun, wenn man glüht?
Augenringe - Was tun gegen die dunklen Schatten?
Viele finden sie extrem störend - Augenringe. Die violett-braunen, fahlen Ringe unter den Augen sind bei Menschen ganz unterschiedlich ausgeprägt. Das Alter, aber auch die Gene spielen dabei eine Rolle. Wie kann man die störenden Schatten loswerden?
Brunnenkresse und Bitteres Schaumkraut - Wilde Salate vom Kräuterwastl
Der Kräuterwastl ist wieder unterwegs und sucht die ersten Wildkräuter für einen schönen Salat, zum Beispiel mit Brunnenkresse, Scharbockskraut und Bitteres Schaumkraut. Die zarten Pflänzchen sind jetzt besonders reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.
Radioaktive Strahlung - Was macht sie in unserem Körper?
Welche Auswirkungen hat die Katastrophe in Japan auf Deutschland? Kann die radioaktive Strahlung hierher gelangen - zum Beispiel über Lebensmittel? Gesundheit! fragt nach, wie viel radioaktive Strahlung ein Mensch verkraften kann und was die Strahlung im Körper bewirkt.
Sendetermin:
Dienstag, 22. März 2011 um 19:00 Uhr
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TV-Tipp: Hauptsache gesund! Tabuthema Prostata
Manfred W. hat seinen Prostatatumor erfolgreich operieren lassen, muss aber nun mit Inkontinenz und Erektionsproblemen leben. Heiner P. dagegen lässt seinen Krebs trotz mahnender Blutwerte nicht behandeln und hofft, dank gesunder Lebensweise "davonzukommen". Welcher Weg ist der richtige? Prostatakrebs ist die häufigste Tumorart bei Männern, jährlich sterben rund 11.000 Menschen daran. Gutartige Veränderungen der Vorsteherdrüse sind dagegen ein Problem, von dem sogar die Hälfte aller Männer ab 50 betroffen ist.
Patienten mit Prostataproblemen stehen heute viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Entscheidung fällt schwer, denn die Wahl der Therapie kann unter Umständen über Leben und Tod entscheiden. "Hauptsache gesund" gibt Entscheidungshilfen. Welche Bedeutung hat der PSA-Wert? Wie können gutartige Vergrößerungen schonend behandelt werden? Wie klappt es mit dem Sex nach einer Operation? Im MDR-Gesundheitsmagazin geben Urologen, Sexualmediziner und Apotheker Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das sensible Männerthema.
Sendetermin:
Donnerstag, 17. März 2011 um 21:00 Uhr / MDR
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